Aktuelles aus dem Landkreis, den Sozialstationen und Einrichtungen

Patientenverfügung - brauche ich das?

am 12. Oktober 2017 / 19.00 - 21.00 Uhr bietet die Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige einen Vortrag über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung an.

(am 14. November  2017 / 19.00 - 21.00 Uhr findet dieser Vortrag auch im Pfarrsaal im kath. Pfarrzentrum Pocking, Wolfingerstr. 5, 94060 Pocking statt)

Dieser Vortrag ist kostenlos und für alle Interessierten zugänglich, findet im Altenheim St. Elisabeth in Griesbach statt.
Ort:                    Café des Altenheims St. Elisabeth, Marienweg 6 in Bad Griesbach
Referentin:        Sr. M. Paula Helm, OSB Krankenschwester (Palliativmedizin)
Inhalte:   
Wann ist eine Patientenverfügung gültig? Warum dürfen Ehepartner oder Angehörige im Krankheitsfall nicht unterschreiben? Was hat sich geändert - Sie haben dabei die Möglichkeit, individuelle Fragen zu klären. Der Vortrag ist für alle Interessierten kostenlos. Auf Wunsch erhalten TeilnehmerInnen die aktuellsten Unterlagen. Weitere Infos für interessierte: Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige, Franziska Bründl, Tel. 08532-9249924 oder Mobil: 0151-12121183.

----------------------------------------------------------------------------------------------

Wo es sich in wohnlicher Umgebung gut leben lässt
Die Caritas-Betreuungs- und Aktivierungsgruppe "Lichtblick" öffnet nun auch jeden 2. Samstag im Monat

Vilshofen. Mit dem Slogan "Wohnst du noch oder lebst du schon" wirbt ein Einrichtungshaus für seine Produkte. Wer durch die Haustür der Caritas-Betreuungs- und Aktivierungsgruppe "Lichtblick" in der Vilshofener Maximilianstraße geht, wird beides vereint finden "wohnen" und "leben". Alte und pflegebedürftige Menschen dürfen sich hier wie "daheim" vorkommen: da sind Möbel, wie sie auch bei ihnen zu Hause in der Wohnung stehen, Polstersessel zum Ausruhen oder fürs Mittagsschläfchen, ein Garten mit Terrasse, auf der man verweilen kann. Und nebenan in der geräumigen Wohnküche stehen ausgebildete Helferinnen am Herd und kochen Speisen, die viele der Tagesbesucherinnen und -besucher vor ein paar Jahren noch selber kochen konnten.
Und gegessen wird so wie früher, am gemeinsamen Tisch, der vorher liebevoll eingedeckt wird. Jeder hat seinen festen Platz am Tisch und gemeinsam schmeckt es ohnehin am besten. Soviel zum Punkt "Wohnst du?". Und genau beim zweiten Teil des Slogans "Lebst du schon?" setzen Marianne Aschenbrenner, Margarete Schuster und ihr Team an. Durch verschiedene Angebote werden verschiedenste Sinne und Funktionsbereiche der Betreuten angesprochen: Singen, Erzählen, Basteln, gemeinsames Erinnern an früheres Brauchtum, Tischgymnastik, Spiele, Koordinationsübungen und vieles mehr.
Hin und wieder bekommt die Betreuungsgruppe Besuch "von außen", etwa wenn der Vilshofener Stadtpfarrer Lothar Zerer auf Besuch kommt und mit den Senioren den kirchlichen Jahreskreis feiert. Regelmäßiger Gast ist auch der Kindergarten Sankt Raphael, der buchstäblich "Leben in die Bude" bringt. Seit Juni ist die Betreuungs- und Aktivierungsgruppe nicht nur von Montag bis Donnerstag von 9.00 - 16.00 Uhr geöffnet, sondern öffnet auch jeden zweiten Samstag im Monat seine Türen. Wer überlegt, ob diese Gruppe für eigene pflegebedürftige Angehörige das Richtige wäre, kann sich bei Annemarie Ritzinger, Fachstelle für pflegende Angehörige, oder bei der Leiterin der Gruppe, Marianne Aschenbrenner gerne beraten lassen (Telefon: 08541/91 99 722).

------------------------------------------------------------------------------------------------

NEU-Eröffnungen: Kleiderkammer und Suppenküche "Täglich Brot"
Im neuen Konradium öffnen zwei Anlaufstellen für Hilfesuchende

Im Konradinum, Obere Donaulände 8, 94032 Passau, 1. OG
"von mir zu dir", unter diesem Motto wird unsere Kleiderkammer wieder
geöffnet.
Starttermin am 01.06.2017
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Das Team der Kleiderkammer freut sich darauf, in den modernen, neuen
Räumen des Konradinum für Sie da zu sein.Ganz egal, ob Rentner mit geringen Bezügen, Menschen ohne Arbeit oder in besonderen Notlagen. Es ist jeder herzlich willkommen. Die Ausgabe der Bekleidung erfolgt gegen eine geringe Gebühr. Kleiderspenden können Sie gerne bei uns abgeben.
Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie.

ÖFFNUNG der Suppenküche "Täglich Brot"
Am 01.Juni zieht die Suppenküche vom Nikolakloster ins neue Konradinum (EG) Obere Donaulände 8. Die Zahl der Menschen, die das Angebot einer warmen Suppe oder eines warmen Getränks, ein paar netter Worte und menschlicher Ansprache nutzen wächst stetig. Daher besteht jetzt bereits die Aussicht darauf, dass die vorerst noch begrenzten Öffnungszeiten in weiterer Folge ausgeweitet werden.

Am 17. Mai wurde das Konradinum feierlich von Bischof Oster eröffnet. Vor allem die Suppen-küche, die erst durch das finanzielle wie ideelle Engagement seinerseits in dieser Form möglich wurde, ist Bischof Oster ein besonders Anliegen, da die Hilfe sehr unmittelbar und direkt bei den bedürftigen Menschen ankommt. Ab 01. Juni wird daher der Speisesaal im Konradinum seine Pforten für Menschen öffnen, die sich kein regelmäßiges, warmes Mittagessen leisten können. Die Suppenküche "Täglich Brot" bietet Suppe sowie warme Getränke und Speisen in der Mittagszeit an. Das kostenlose Angebot wird vor Ort durch Mitarbeitende des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Passau e.V. betreut und steht allen, die es nutzen möchten, vorerst von 10:30 - 12:30 Uhr, Montag - Freitag zur Verfügung. Vorwiegend richtet sich die Suppenküche "Täglich Brot" an wohnungslose Mitmenschen. "Wir sehen jedoch deutlich, dass eine Ausweitung des Angebotes erforderlich ist und planen daher, die Suppenküche an mehr Tagen zu öffnen", so Fachberreichsleiter Caritative Dienste Florian Geyer.



Veranstaltung

Freudiger Jahresabschluss

Wer viel und hart arbeitet, darf auch mal feiern - so könnte das Motto der Jahresabschlussfeier der Sozialstation in Tittling gelautet haben. Eine freudige Feier an der alle Mitarbeiterinnen, die Pflegedienstleitung bzw. Verantwortliche der Sozialstation sowie Geschäftsführender Vorstand des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Passau e.V. Ralph Schmieg teilnahmen. Im Gasthof Weber wurde für das leibliche Wohl bestens gesorgt - da fiel der Rückblick auf das Jahr 2016 im Kreise der KollegInnen nochmals leichter. Arbeiten im Pflegebereich ist gekennzeichnet von sehr vielen schönen Momenten, aber leider auch von traurigen. Das gemeinsame Innehalten und die Erinnerung an ein Jahr mit "Up’s- and downs" rührte alle Anwesenden. Ganz besonders aber die Jubilarinnen, die auch an diesem Abend geehrt wurden. Frau Haselsteiner mit 20 und Frau Michael mit 10 Dienstjahren freuten sich sichtlich über die Ehrung.
Marianne Laux, Pflegedienstleiterin richtet sich mit sehr persönlichen Worten an Ihre langjährigen Mitarbeiterinnen: "Kolleginnen wie ihr, die sich auch noch nach deren Dienst um die Hühner von Pflegebedürftigen kümmern oder mit großer Empathie schwerstkranken, sterbenden Menschen zur Seite stehen - das findet man selten und das schätzen wir auch so bei euch."  Die Mobile Pflege der Caritas die auf einem christlich geprägten Menschenbild basiert, ermöglicht Pflege mit Herz, Einfühlungsvermögen und persönlichem Einsatz. "Wir sind stolz auf Mitarbeiterinnen die das auf diese Weise leben und im täglichen Tun umsetzen", so Ralph Schmieg "das unterscheidet unser Pflegeangebot von anderen Diensten - das ist unser Verständnis vom Dienst am Nächsten".
 

Ehrung

Das größte Lob für ein Unternehmen

v.l.n.r.:Kandlbinder, Kasberger, Steininger, Schmieg, Blöchl, Saxinger, Schulzv.l.n.r.:Kandlbinder, Kasberger, Steininger, Schmieg, Blöchl, Saxinger, SchulzCaritas

"Welches Lob könnte für einen Arbeitgeber schöner sein, als langjährig, verbundene Mitarbeiterinnen für deren Dienste auszeichnen zu dürfen”, betonte Geschäftsführender Vorstand Ralph Schmieg am 05.12. im Rahmen der feierlichen Mitarbeiterehrung. Der Pflegebereich ist kein einfaches Pflaster - es bedarf Empathie, Zuverlässigkeit und Kompetenz. Diese Atribute  weisen unsere Jubilarinnen auf, verknüpfen und verstärken dieses zudem mit persönlichem Einsatz der vorwiegend den Menschen, die wir begleiten, zu Gute kommt.

"Ich habe mich bewusst für diesen Job entschieden. Ich wollte immer schon dort helfen, wo Hilfe direkt nötig ist; und ich wollte schon immer mit Menschen zu tun haben - und genau DAS setze  ich nun seit 25 Jahren um”, so Manuela Steininger, Pflegedienstleiterin in der Caritas Sozialstation Hauzenberg, als Sie die Ehrung für Ihre Dienste entgegennahm.  Aber was sind eigentlich die Tätigkeiten in der Ambulaten Pflege? Sie reichen von Gesundheitspflege und Patientenbetreuung, hauswirtschaftlicher Unterstützung über Beratung für Patienten und Angehörige bis hin zum
einfach da sein, einfach mal reden oder einem Lächeln.

Für 15 Jahre in Diensten der Caritas wurden weiters geehrt: Frau Viktoria Kandlbinder, Frau Ulrike Saxinger bereits seit 10 Jahren sind bei uns "mit an Bord” sind Frau Gertrud Schulz, Frau Doris Kasberger und  Frau Petra Blöchl. Resümierend bemerkten die Damen, eigentlich sehr einhellig: es ist bestimmt nicht immer alles einfach, eitel Wonne Sonnenschein - aber das ist es in keinem Beruf.   Bei uns liegt Freude und Traurigkeit sehr nah beisammen. Zum Glück sind wir  ein super Team - können gemeinsam lachen aber auch gemeinsam innehalten und trauern - wenn der Alltag
auch mal nicht so schöne Ereignisse bereit hält.

Veranstaltung

Seniorentage in Passau

seniorentageModeratorin Eva-Maria Popp (li), Martin Kronawitter, Pflegedienstleiter Passau-Stadt und Mitorganisatorin Bianca Mattern (re) am Stand der Caritas.

Bereits zum dritten Mal fanden die Seniorentage in der Stadtgalerie Passau statt. Center Manager Olaf M. Kindt zeigte sich sehr erfreut darüber, dass man mit den Seniorentagen auch der älteren Generation wieder ein interessantes Themengebiet anbieten kann. Auf die Seniorinnen und Senioren, aber auch alle anderen interessierten Gäste, wartete ein abwechslungsreiches Programm mit vielen kostenlosen Beratungsangeboten unter anderem auch persönliche Beratung für alle Fragen rund um das Thema "Pflege" beim Stand des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Passau e.V..- vertreten durch Pflegedienstleitung Martin Kronawitter (Passau-Stadt) und der Sozialstation Hauzenberg.

 

Veranstaltung

A bisserl Oktoberfest geht immer

Erstmals in der Tradition der beliebten Caritas-Herbstfeste feierten Sozialstation und
Tagesbetreuung zusammen in zünftigem Rahmen mit Klienten, Angehörigen, MitarbeiterInnen und
geladenen Gästen.

oktoberfestv.li.na.re.: PDL Marianne Laux, Fachstellen und Betreuungsgruppenleiterinnen: Fr. Kaltenecker, Fr. Fischböck, Fr. Gastinger und Fr. Burghardt

Neben der wohligen Herbstsonne strahlten in diesem Jahr, auch unsere feschen Caritas-Gastgeberinnen um die Wette. Sie luden zum gemeinsamen Feiern, Lachen und Sorgen-Vergessen in das Wirtshaus Knott in Jacking. Die zahlreichen Gäste, in diesem Jahr - an die 100 Personen - folgten der Einladung und erfreuten sich an stimmungsvoller Musik von Jonas und Sebastian, sowie am umfangreichen Kuchebuffet - das den schönen Tag zusätzlich versüßte. Der Anspruch der Caritas-Einrichtungen, mit Einfühlungsvermögen, Liebe und Empathie Menschen zu betreuen, zu pflegen und sich um sie zu kümmern, zeigt sich in der täglichen Pflege aber auch bei Feiern und Anlässen abseits des Pflegealltagas. Denn nur in einer liebevollen Atmosphäre wird auch gemeinsam gelacht, gefeiert und die Sorgen einfach einmal vergessen. Pflegedienstleiterin der Sozialstation in Tittling, Marianne Laux bedankte sich bei den Spendern von den OCVs Fürstenstein., Aicha und Eging. Ebenfalls ein großes Dankeschön ging an die Wirtin Johanna Knott, durch deren Engagement diese geselligen Stunden in einem stimmungsvollen Rahmen stattfinden konnten.

Buchtipp

Mit den Flüchtlingen reden - nicht über sie

Fremd und manchmal hilflos: So fühlen sich nicht nur manche Flüchtlinge in Deutschland, sondern oft auch ihre Helfer. Vor allem, wenn es neben den Unterschieden auch noch ein Trauma zu überwinden gibt. Ulrike Imm-Bazlen und Anne-Kathrin Schmieg haben ein Buch geschrieben, das den Helfern helfen soll.

buch

 

Dieses Buch bietet das nötige Grundlagenwissen zur Begleitung von traumatisierten Menschen und das Wissen um Methoden, die auch bei geringen Deutschkenntnissen angewendet werden können. Unter anderem werden darin folgende Fragen beantwortet: Was ist ein Trauma? Wie entsteht es? Wie kann es erkannt werden? (Klappentext) Wer einen verständlichen Überblick und fachlich genaue Erklärungen zum Thema traumatische Störungen sucht, gleichzeitig aber auch Hilfe bei der praktischen Arbeit mit Flüchtlingen, ist mit diesem Buch bestens beraten. Das Buch will insgesamt Mut machen, Motivation stärken und dabei helfen, innere Ressourcen als Helferin oder Helfer zu erschließen."- Zitat Gert Scobel

Anne-Kathrin Schmieg verantwortet seit 2015 den Infrastruktur- sowie Betreuungsangebot Auf- und Ausbau für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Passau. Bis zu insgesamt 3800 Jugendliche und Kinder konnten bislang in den "Hochzeiten" des Flüchtlingsstroms in Passau durch die Leistungen des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Passau e.V. betreut und versorgt werden. Anne-Kathrin Schmiegs und Mit-Autorin Ulrike Imm-Bazlen's Erfahrungen helfen in dem neuen Ratgeber allen weiter, die mit Flüchtlingen arbeiten oder arbeiten möchten, auch in Fällen, wenn Rahmenbedingungen alles andere als optimal sind.

Durch den Kauf des Buches unterstützen Sie den Verein "Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V." Aber das Buch ist weit mehr als "pure" Wissensquelle. Die Schilderungen kommen aus der Flüchtlingsarbeit, aus der täglichen Praxis, daher kann es ein absolut spannendes Buch für alle werden, denen es um die Menschen "hinter" der Geschichte geht und die hautnah erfahren wollen, wie gelingende Flüchtlingsarbeit organisiert werden kann. Es lädt LeserInnen zu einer Entdeckungsreise zu sich selbst ein. Aber am besten, Sie lesen selbst nach... in Passau erhalten Sie das Buch im Domladen sowie in ausgewählten Buchhandlungen.

Wir haben eine der Autorinnen im Haus Pax in Schweiklberg besucht -hier können Sie den aktuellen Filmbeitrag sehen.

Veranstaltung

"Meine Hoffnung und meine Freude"

tittlingMit einem Gottesdienst hat die Caritas-Tagesbetreuung in der Dreiburgenstraße in Tittling ihr einjähriges Jubiläum gefeiert. „Meine Hoffnung und meine Freude“ hat Dekan Rudolf Kallmaier die Eucharistiefeier überschrieben.

Seit ihrer Eröffnung im Mai 2016 ist die Betreuungs- und Aktivierungsgruppe in Tittling stark gewachsen: Im vergangenen Jahr haben knapp 60 Personen das Angebot der Caritas in Anspruch genommen, ein weiterer Öffnungstag konnte angeboten und ein Fahrdienst bereitgestellt werden. Die Leiterinnen, Erika Fischböck und Silvia Burghardt, kümmern sich gemeinsam mit insgesamt 23 freiwilligen Helfern, engagiert und liebevoll an vier Tagen in der Woche um die pflegebedürftigen, kranken, behinderten und demenzkranken Menschen, die jeweils in einer Gruppe von ca. 15 Personen betreut werden.

"Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Leute gerne zu uns kommen", sagt Erika Fischböck zufrieden. Damit dies gelingt, besuchen auch die freiwilligen Helfer regelmäßig Fortbildungen, denn die Herausforderungen in diesem Ehrenamt sind nicht zu unterschätzen. So lernen die Freiwilligen beispielsweise, die körperliche und geistige Aktivität der Besucher zu aktivieren und einfühlsam auf demenzkranken Menschen einzugehen. "Das Strahlen in den Gesichtern der Gäste gibt einem auch selber sehr viel", erzählt eine Helferin begeistert.

Das Betreuungsangebot erlaubt den oft sehr belasteten pflegenden Angehörigen eine kurze Auszeit, die sie für sich selbst dringend brauchen. Denn "gesunde Nähe braucht gesunde Distanz", weiß Erika Fischböck aus Erfahrung. Den Gästen ermöglicht die Aktiverungs- und Betreuungsgruppe, soziale Kontakte zu knüpfen und so aktiv wie eben möglich am Leben teilzunehmen.

Das gemeinsame Kochen ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil des Tagesablaufs. Wer kann und mag beteiligt sich an den Vorbereitungen, wie z.B. Kartoffelschälen, Gemüseschneiden oder Kräuterzupfen. Beim Arbeiten kommen die Leute ins Gespräch und nicht selten wird auch altes Rezeptwissen weitergegeben, das prompt in den Speiseplan aufgenommen wird.

Auch das miteinander Singen gehört fest zum Programm. "Die altvertrauten Liedern wecken die Erinnerung und bringen Lebensfreude", weiß Silvia Burghardt. Deshalb hat sie eine eigene Liedermappe zusammengestellt, die laufend erweitert wird. Und wenn sie am Nachmittag die Gitarre auspackt, schwingt manche einer auch gerne das Tanzbein.

Gerade im Sommer bietet der Garten mit seiner Sonnenterrasse eine wunderbare entspannende, aber auch anregende Aufenthaltsmöglichkeit. Dabei darf ganz bequem aus dem Tischhochbeet genascht werden: Erdbeeren, Kräuter, Pflücksalate und Radieschen warten auf die Gäste.

Eine besondere Bedeutung hat in der Caritas-Einrichtung das gemeinsame Gebet und die Feier des kirchlichen Jahreskreises. Das tägliche Tischgebet gehört ebenso dazu wie die Einladung zur Maiandacht, der Besuch durch die Kommunionkinder und die regelmäßige Eucharistiefeier, wie eben zum ersten Geburtstag.

Für alle Interessenten an der Tagesbetreuung ist Erika Fischböck unter 08504 95 58 978 erreichbar. Darüber hinaus steht Heidi Kaltenecker von der Fachstelle für pflegende Angehörige für alle Fragen rund um das Thema Pflege zur Verfügung. Sie vermittelt auch ehrenamtlich Helfer für die Unterstützung zu Hause. Termine können unter 08504 92133 vereinbart werden.

Auszeichnung

Ausgezeichnete Pflegeleistung

AuszeichnungKCV-Vorstand Hans Gschwendtner überbrachte Glückwünsche an Pflegedienstleiterin Rosmarie Lindinger (Mitte) und ihre Stellvertreterin Maria Simmet (links).

Rund 120 Patienten in den verschiedenen Pflegestufen werden derzeit von den 26 Mitarbeiterinnen der Caritas Sozialstation Vilshofen-Aldersbach betreut. Die Sozialstation zeichnet sich durch eine sehr hohe Patientenzufriedenheit aus. Die hohe Qualität wurde bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), bei der der Pflegedienst mit der Note 1,0 ausgezeichnet wurde, bestätigt. Das Team der Caritas betreut Patienten in den Gemeindegebieten Ortenburg, Aldersbach, Vilshofen, Hofkirchen und Windorf zu jeder Tages- und Nachtzeit, 365 Tage im Jahr. Der Pflegedienst bietet eine kompetente Beratung in allen Fragen rund um die Pflege. Diese ist individuell auf den Patienten abgestimmt und ist selbstverständlich nach einem Krankenhausaufenthalt in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten und den Angehörigen sichergestellt.